Bereits das 2011 erschienene Debütalbum Balkan Chaotica wurde von der Presse hochgelobt, das Nachfolgealbum Nine Balkan Nights landete sogar auf Platz 1 der British World Music Network Audio Charts. Auf ihrem neuen Album Babel Fish feiern Amariszi die Mehrsprachigkeit und singen ihre Songs unter anderem in arabischer, englischer, italienischer und türkischer Sprache. Neben den typischen Balkan-Klängen verweben sie diesmal auch Elemente aus Pop, Reggae, Ska und Swing zu einem harmonischen Gesamtkunstwerk miteinander.

  • Merel Simons: Gesang
  • Kay Krijnen: Akkordeon
  • Peer Thielen: Gitarre
  • Fedde Sappelli: Bass
  • Dolf Huybers: Schlagzeug
  • Simon Kelaita: Saxofon

Fanfare Ciocărlia sind aber alles andere als eine gewöhnliche Brass-Band: Mit halsbrecherischer Geschwindigkeit, technischer Finesse und reißenden Rhythmen verwandeln sie ihre Konzerte in wilde Partys.

Die Kritikerlieblinge und wohl erfolgreichste Roma-Band sind seit Jahren in den Medien präsent, so waren sie unter anderem in Fatih Akins „Gegen die Wand“ zu sehen und haben die Hymne „Born to be wild“ für den Borat-Soundtrack neu arrangiert.

 

 

 

 

 

 

  • Oprică Ivancea: Saxofon, Klarinette
  • Rădulescu Lazăr: Trompete, Gesang
  • Costică Trifan: Trompete, Gesang
  • Nicolae Ionița: Percussion
  • Paul Marian Bulgaru: Trompete
  • Constantin Călin: Horn
  • Monel Trifan: Tuba
  • Costel Ursu: Schlagzeug
  • Constantin Cantea: Tuba
  • Laurențiu Ivancea: Horn
  • Dan Ionel Ivancea: Saxofon
  • Stehlescu Benedikt: Percussion

Der kleine Grenzverkehr betraf nicht nur Waren, sondern auch die Kultur und so dominierte der Rock’n‘Roll zeitweise die Latin Music.

Die Musik von Orkesta Mendoza beweist, wie wundervoll sich Grenzgänge anhören können und wie bereichernd der Austausch von Kulturen sein kann: Von rauen und lauten Songs bis zu zarten Balladen reicht die Palette. Dazu kommt ein kräftiger elektronischer Ansatz, ein gutes Gespür für Popmusik sowie Mendozas große Liebe zum Sixties Rock. Um den Bariton und Flamenco-Gitarristen Salvador Duran verstärkt, blasen die Señores aus der Wüstenstadt Tucson dem angejahrten Genre den Staub vom Kostüm. Dabei trifft Mambo auf Indie-Rock, Cumbia auf Jazz und Rumba auf Psychedelic. Bei Tucsons wohl bekanntestem Musikexport Calexico steht Sergio Mendoza ebenso auf der Bühne, wie – im Gegenzug – Calexio-Mitglieder auf dem aktuellen Album mit dabei sind – ein Album, das kurz nachdem es bei Glitterbeat erschien, die WorldMusic Charts stürmte. Übrigens, nach Meinung von Joey Burns von Calexio ist das Orkesta Mendoza „momentan eine der besten Live-Bands überhaupt“.

  • Sergio Mendoza: Gesang, Keyboard, Gitarre, Schlagzeug, Percussion, Horn
  • Salvador Duran: Gesang
  • Sean Rogers: Bass, Gesang
  • Marco Rosano: Saxofon, Klarinette, Posaune, Keyboard, Gitarre
  • Raul Marques: Gesang
  • Matthias Lemmens: Trompete, Gesang

Bald schon fügte er der Musik seine persönliche Note hinzu. Dabei schöpfte er tief aus verschiedenen afrikanischen Traditionen, um die Anstrengungen und die kulturelle Vielfalt des Kontinents musikalisch widerzuspiegeln. Seun Kuti spielt Tourneen um die ganze Welt, auf denen er neben seinem eigenen Material auch die Hits seines Vaters spielt. Auch bei einigen der bedeutendsten europäischen Musikfestivals wie dem Lugano Jazz Festival, dem Oslo World Music Festival oder beim Festival de Jazz de Montréal stand er bereits vor bis zu 100.000 Zuschauern auf der Bühne.

  • Oluwa Seun Anikulapo-Kuti: Gesang, Altsaxofon

  • Tajudeen Lekan Animasahun: Keyboard, Musical Director
  • Adebowale Osunnibu: Baritonsaxofon

  • Ojo Samuel: Tenorsaxofon

  • Oladimeji Akinyele: Trompete
  • Kunle Justice: Bass

  • Wale Toriola: Percussion

  • Iyabo Adeniran und Joy Opara: Gesang, Tanz

  • David Obanyedo und Oluwagbemiga Alade: Gitarre

  • Okon Iyamba: Shékere

  • Ajayi Raimi Adebiyi: Schlagzeug
  • Kola Onasanya: Giant conga


Die fröhliche, schnelle Musik geht direkt in die Beine und ist dennoch voller politischer Statements. Sein Motto: „Über unsere Sorgen zu singen und doch dazu zu tanzen.“ Twangy-Gitarre, Snare Drum, Maracas und hoher, jubilierender Gesang sind typisch, die Läufe der Rhythmusgitarre erinnern an kongolesischen Soukous, nicht selten aber auch an gut abgehangenen Surf-Rock.

Nach der Veröffentlichung seines Debütalbums und einer politischen Karriere als erster garifunischer Kongressabgeordneter in Honduras wurde er 2008 von der Afropop-Legende Youssou N’Dour entdeckt und bereiste mit ihm die großen Bühnen der Welt. Infolge dieser Kollaboration erfuhren die afrikanischen Wurzeln der Garifuna-Kultur eine stärkere Gewichtung in seiner Musik, um künstlerisch wieder zusammenzuführen, was zwischen Afrika und Amerika verloren gegangen schien.

Das macht die in Nantes beheimatete Band zu etwas ganz Besonderem und ist Grundlage ihres anhaltenden internationalen Erfolgs.

Der meisterhafte Spannungsbogen und die musikalische Dramaturgie ihrer Lieder ziehen die Zuhörer unweigerlich in ihren Bann. Ihre zunehmend orientalisch geprägte Musik ist mit Electronics und sphärischen Flächen verdichtet, teils rocklastig und progressiv, teils orchestral klassisch. Elektrisierende Wellen, elektronische Stürme, orientalische Arabesken – ihre Musik passt in keine Schublade, sondern vereint mit Leichtigkeit die Klänge des Ostens und des Westens.

 

Präsentiert vom Institut Français

  • Hend Ahmed Hassan: Gesang
  • Carlos Robles: Schlagzeug, Drum Machine
  • Mathias Vaguenez: Percussion
  • PJ Chabot: Geige
  • Antoine Passet: Gitarre

Gemeinsam mit namhaften Stuttgarter Musikern wie Samir Mansour, Ekkehard Rössle und Zaza Miminoshvilli mischt sie den amerikanischen Folk eines Bob Dylans
mit dem Sound des Balkans und Arabiens.
Ihre Lieder versteht sie als
Verneigung vor der vielfältigen Schönheit der Welt, als
Austausch von Mythen und Geschichten, die ermöglichen, auch sich selbst in einem anderen Licht zu sehen. Auch weit über die Region hinaus wird Hajnal als Sängerin geschätzt, mit der Schäl Sick Brass Band unternahm sie ausgedehnte Europa-Tourneen. Dank der Klangfarbe ihrer Stimme und der Vielfalt ihrer Gesangstechniken schafft sie es, fernab jeglicher Sprachbarrieren das Publikum zu berühren.

Zuvor präsentiert Hajnal Ausschnitte ihres neuen Projektes Women of music: die spannende Verbindung von fünf herausragenden Stuttgarter Musikerinnen. Mit leidenschaftlicher Virtuosität, verschiedensten musikalischen Stilen und Traditionen setzen Russudan Meipariani (Piano, Gesang), Kasia Kadlubowska (Percussion, Gesang), Sisu Lustig Häntsche (Gesang), Lisa Tuyala (Sprechgesang, Gesang) und Hajnalka Péter (Gesang, Percussion) den Fokus auf eine weibliche Perspektive.

  • Hajnalka Péter Gesang, Percussion
  • Samir Mansour: Gesang, Oud, Percussion
  • Ekkehard Rössle: Sopran-und Tenorsaxofon, Klarinette
  • Zaza Miminoshvilli: Gitarre
  • Johann Polzer: Schlagzeug, Percussion
  • Péter Papesch: Bass

Sie tanzen und singen in verschiedenen Sprachen von ihrer Heimat: auf türkisch, lasisch, georgisch, im armenischen Dialekt Homschezi und Schwarzmeer-griechisch. Sie pflegen nicht nur leidenschaftlich ihre Sprache und ihre kulturelle Identität, sie verstehen ihre Musik auch als idealistischen Ausbruch, getrieben vom Verlangen nach mehr Freiheit, persönlich wie musikalisch. Mit dieser musikalischen und kulturellen Vielfalt begeistern sie ihre Fans nicht nur in der Türkei, wo sie inzwischen eine wichtige Größe des Ethno-Rocks darstellen, sondern zunehmend auch in vielen Ländern Europas und der Schwarzmeerregion. Beachtenswerte Aufnahmen und Auftritte mit bekannten Musikern dieser Ländern waren die Folge.

 

Präsentiert vom Deutsch-Türkischen Forum Stuttgart e. V.

  • Korhan Özyıldız: Gesang
  • Vedat Vural: Kemençe
  • Aycan Yeter: Tulum (Dudelsack)
  • Buğra Karaçay: Gitarre
  • Serkan Göl: Bass
  • Yaşar Kadir Baş’: Perkussion

Die in ihrer mongolischen Heimat ausgebildeten Meistersänger Nasaa Nasanjargal, Naraa Naranbaatar und der virtuose Hackbrettspieler Ganzorig Davaakhuu entführen gemeinsam mit dem iranischen Multiinstrumentalisten Omid Bahadori in eine exotisch anmutende Welt zwischen Orient und mongolischer Steppe.

Die Grundlage ihrer modernen Kompositionen bilden Naturklänge, erzeugt mit traditionellen Instrumenten, und die Anwendung uralter Gesangstechniken nomadischer Vorfahren, bei denen ein Mensch mehrere Töne zugleich hervorbringt. Vibrierende Untertongesänge und der Kehlgesang Höömii sowie die wehmütigen Klänge der Pferdekopfgeige Morin Khuur und die perligen Töne des mit 120 Saiten bespannten Hackbretts verschmelzen mit pulsierenden orientalischen Trommelrhythmen zu einer mystischen Melange der Schwingungen und Stimmungen. Eine akustische Reise entlang der Seidenstraße.

  • Nasaa Nasanjargal: Gesang, Pferdekopfgeige, Bischgur, Dombra
  • Naraa Naranbaatar: Gesang, Bassgeige
  • Ganzorig Davaakhuu: Hackbrett
  • Omid Bahadori: Gitarre, Cajon, Rahmentrommel

Dennoch sind seine Songs keine bis ins Detail durchkonzipierten Konstrukte, in denen mit technischer Präzision unterschiedliche musikalische Versatzstücke miteinander verbunden werden, sondern die Verschmelzung der Genres entsteht aus dem Bauch heraus und wirkt dadurch stets mühelos und natürlich. Als Mensch mit vielen kulturellen Einflüssen spiegelt sich diese Vielfalt unweigerlich in seiner Kunst wider.

Mit seiner Band tourt er durch die ganze Welt und hat bereits auf Bühnen in Frankreich, USA, Kanada, Südafrika, Mexiko, Brasilien, Chile, Spanien, Belgien und natürlich Argentinien die Massen in Ekstase versetzt.

  • Simja Dujov: Gesang, Gitarre, Akkordeon
  • Lucia Cutuli: Geige, Gesang
  • Martina Trost: Akkordeon, Gesang
  • Ignacio Martinez: Schlagzeug, Gesang

Aus einer Radiodokumentation über die weitgehend vergessene Musik südafrikanischer Townships im WM-Jahr 2010 erwuchs die Idee einer Band. Um die verschiedenen Epochen südafrikanischer Musik zusammenzubringen, hat sich Pelt dafür mit alten Helden wie dem Hammond-Organisten Black Moses Ngwenya und dem jungen Rapper Zulu Boy zusammengetan. Es entstand eine genre- und epochenübergreifende All-Star-Band, die nicht nur die Geschichte und Vielschichtigkeit südafrikanischer Musik abbildet, sondern auch noch bestens tanzbar ist.

  • Zulu Boy: Raps, Gesang
  • Joep Pelt: Gitarre, Gesang
  • Phumzile Gamede: Gesang
  • Naledi Mabeleng: Gesang
  • Sizwe Magwaza: Gesang
  • Elvis Sergo: Hammond, Keyboard
  • Randell Sambo: Schlagzeug, Percussion
  • DJ de Koning: Percussion

Die Band ist bekannt für ihre Musik zum Pizzica, einem italienischen Volkstanz aus Salento in Apulien. Die Melodien sind ein Zusammenspiel der typischen Klänge und spiegeln den rauschhaften Zustand wider, der beim Tanzen der Pizzica erreicht wird.

Die Musik von Officina Zoè besticht mit Perkussion, Geige, Akkordeon und dem Gesang von Cinzia Marzo. Mit ihrer abwechslungsreichen Mischung aus traditionellen Liedern und Eigenkompositionen sind sie seit Jahren sowohl national als auch international sehr erfolgreich. Jährlich spielen sie an die 40 Konzerte weltweit, unter anderem in Paris, Kairo, Tokio, Melbourne, Buenos Aires, Delhi und Fes.

 

Präsentiert vom Istituto Italiano di Cultura

  • Cinzia Marzo: Gesang
  • Lamberto Probo: Tamburello und Gesang
  • Donatello Pisanello: Akkordeon
  • Giorgio Doveri: Geige, Mandola, Mandoline
  • Silvia Gallone: Tamburello, Gesang
  • Luigi Panico: Gitarre, Mundharmonika
Vor Fuel Fandango war Alejandro Acosta vor allem in der Elektro-Szene unterwegs, sowohl als Produzent als auch mit seiner Band Mojo Project. 2009 schloss er sich dann mit Nita zusammen und kehrte zurück zu seinen kulturellen Wurzeln. Zusammen mit dem Drummer Carlos Sosa entwickeln sie seither eine eigenwillige Mischung aus elektronischen Rhythmen mit Rock, Pop und ursprünglichen spanischen Melodien. Bei Bühnenauftritten in Mosambik, China, Bulgarien, Algerien, Dubai, den USA und Indien kreieren sie immer wieder aufs Neue berauschende Welten aus Tanz, Gesang und Musik. Die Einflüsse dieser Reisen fließen wiederum zurück in ihre Musik, so sind auf dem neuen Album auch Anleihen aus dem Afrobeat, asiatischer Musik und lateinamerikanischer Folklore zu entdecken.
  • Christina Manjón aka Nita: Gesang
  • Alejandro Acosta: Produktion, Gesang
  • Carlos Sosa: Schlagzeug

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