Ihre Musik ist eine explosive Kombination aus den pulsierenden Sounds von Buenos Aires und der Folklore, die ihre nordargentinischen Wurzeln widerspiegelt – eine Mischung aus Polka, Guarani-Musik und kolumbianischer Cumbia. La Yegros verbindet diese Mixtur mit dem Twist jamaikanischer Dancehall- und Elektroproduktionen zu ihrem ganz eigenen Musikstil, zu Nu-Cumbia – in der männerdominierten Sphäre der zeitgenössischen Cumbia hat sie es als „First Lady of Digital Cumbia“ zum Kultstatus gebracht. Nach mehreren Tourneen, bei denen sie auf weltbekannten Festivals wie dem Mawazine in Marokko oder dem Sziget in Ungarn gespielt hat, begrüßen wir sie in Stuttgart zur fulminanten Eröffnung des 18. Sommerfestivals der Kulturen.

  • La Yegros: Gesang, Bandleitung
  • Gabriel Ostertag: Perkussion, Elektrische Instrumente
  • Nando Zet: Gitarre
  • Damien Issertes: Akkordeon, Keyboard

Der Multiinstrumentalist,  Sänger und Saxofonist leitete in Ghana mehrere Bands, tourte durch Westafrika sowie Europa und blieb dann längere Zeit in den USA, wo er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde, unter anderem als Best World Beat Recombinant Artist. Er erhielt mehrere Lifetime Achievement Awards und eine Auszeichnung für den „ersten (im Jahr 1973) kommerziell aufgenommenen Rap“. Nach dem weltweit großen Erfolg seines mittlerweile  30. Albums Ketan ist er nun wieder unterwegs – zusammen mit seiner achtköpfigen Originalband Sekondi!

  • Gyedu-Blay Ambolley: Gesang, Saxofon
  • Isaac Krobreni Karikari: Keyboard
  • Charles Oduro Donkor: Bass
  • Dominic Quarchie: Gitarre
  • Peter Mensah Kadesh: Schlagzeug
  • Justice Nii Adjiri Williams: Conga, Perkussion
  • Fru Assah Atanga: Altsaxofon
  • Isaac Kwaku Ansong: Trompete

Unter der Leitung von Grégory Dargent an der elektrischen Gitarre kreiert dieses 14-köpfige, in Straßburg beheimatete All-Star-Ensemble ein extravagantes Klangbild vom kulturellen Reichtum des Mittelmeerraums.

Präsentiert vom Institut Français Stuttgart

  • Vincent Posty: Bass
  • Frédéric Guérin: Schlagzeug
  • Grégory Dargent: Gitarre
  • Etienne Gruel: Perkussion
  • Fabien Guyot: Perkussion
  • Lior Blindermann: Oud
  • Nicolas Beck: Tarhu
  • Ruben Tenenbaum: Geige
  • Jean Louis Marchand: Klarinette
  • Yves Béraud: Akkordeon
  • Jean Lucas: Posaune, Tuba
  • Christine Clément, Jeanne Barbieri, Awena Burgess: Gesang

Ihren eingängigen Rhythmen und ihrem überschäumenden Temperament kann sich niemand entziehen. Die charismatische Sängerin ist ein Energiebündel, ihr Partner die kreative, treibende Kraft, die Band der virtuose Motor einer großartigen Tanzmaschinerie, die angetreten ist, Generationen von Menschen zum Swingen und Singen zu bewegen. Ihr Song From New York to Paris war nicht nur bezeichnend für diese transatlantische Partnerschaft, sondern eroberte auch sofort die Charts – rasch wurde Ginkgoa zum Headliner zahlreicher großer Festivals in den USA ebenso wie in Europa.

  • Nicolle Rochelle: Gesang
  • Antoine Chatenet: Gitarre
  • Grégory D’Addario: Schlagzeug
  • Jérémy Garcia: Kontrabass, Bass-Keyboard
  • Jaafar Aggiouri: Klarinette, Keyboard

Sie gibt dem traditionellen Klezmersound neue Energie und fügt Elemente von Ska, Jazz, Dance oder Hip-Hop hinzu. Das Ergebnis ist eine unverwechselbare, gut tanzbare progressive Musik, in der sich Einflüsse aus Osteuropa und dem Balkan mit dem Amsterdamer Geist der Freiheit und Toleranz mischen. Die Amsterdam Klezmer Band begann vor über 20 Jahren traditionelle jiddische Partymusik auf der Straße zu spielen und entwickelte sich zu einer international gefeierten Band mit dem Ruf, dass sie überall, wo sie auftritt, ihr Publikum zum Tanzen bringt.

  • Jasper de Beer: Kontrabass
  • Job Chajes: Altsaxofon, GesangMira Eilabouni: Gesang
  • Alec Kopyt: Gesang, Perkussion
  • Gijs Levelt: Trompete
  • Joop van der Linden: Posaune, Perkussion
  • Janfie van Strien: Klarinette, Perkussion
  • Theo van Tol: Akkordeon
  • Arno van Nieuwenhuize: Schlagzeug

Die Band ist eine Initiative des berühmten ägyptischen Saxofonisten Nour Ashour und hat das Ziel, Musiker*innen aus verschiedenen Lebensbereichen zusammenzubringen, um ihre Zuhörer*innen nicht nur bestens zu unterhalten, sondern auch ihre Herzen zu berühren – mit traditionellen Songs ebenso wie mit aktuellen Texten und energiegeladenen modernen Sounds. Die Band ist Publikumsliebling in den Clubs von Kairo und kommt nun erstmals nach Stuttgart – anlässlich des 40-Jahr-Jubiläums der Städtepartnerschaft Stuttgarts mit Kairo.

  • Nour Ashour: Saxofon, Gesang
  • Ousso Lotfy: Leadgitarre
  • Wael Badrawy: Keyboard
  • Muhammad Nabil: Perkussion
  • Mahmoud Abdel Fatah: Oud
  • Abdelazeem Azema: Perkussion
  • Marwan W. Zaki: Schlagzeug
  • Fady Badr: Keyboard, Kanun

Angathin (übersetzt „Stachel“) heißt ihr drittes Album – als musikalischen Stachel im politischen Alltag Zyperns sehen sie ihr kreatives Tun: Frech und unangepasst machen sie aktuelle Weltmusik nach traditionellen Melodien, rockig, gar punkig, mit Einflüssen vom Balkan aber auch aus dem Hip-Hop. Die Band und ihre Alben wurden vielfach ausgezeichnet, zuletzt Angathin als Best Album of the Year 2018 bei den Transglobal World Music Charts.

  • Antonis Antoniou: Gesang, Tsouras
  • Andys Skordis: Gitarre, Gesang
  • Demetris Yiasemides: Posaune, Flöte, Gesang

Genauso vielschichtig wie ihre Musik ist auch ihre Frontfrau, die in Indien aufgewachsene Ärztin, Aktivistin, Komponistin und Sängerin Rupa Marya. Dabei sind ihre Lieder ein Fanal gegen Umweltzerstörung und Rassismus und für Gerechtigkeit und Frieden.

Präsentiert vom Deutsch-Amerikanischen Zentrum (DAZ)

  • Rupa Marya: Gesang, Gitarre
  • Aaron Kierbel: Schlagzeug
  • Jhno Eichenseer: Klavier
  • Misha Khalikulov: Cello
  • Mario Silva: Trompete
  • Matt Szemela: Geige
  • Daniel Fabricant: Bass

Seit 20 Jahren gehören BaBa ZuLa – vielfach preisgekrönt – zu den wichtigsten Rockbands der Türkei. Weil ihr Jubiläumsalbum in der Türkei nicht erscheinen durfte, wurde es in Deutschland bei Glitterbeat veröffentlicht.

Präsentiert vom Deutsch-Türkischen Forum Stuttgart e. V.

  • Osman Murat Ertel: Elektrische Saz, Gesang
  • Mehmet Levent Akman: Elektronische Sounds, Perkussion
  • Ümit Adakale: Perkussion, Darbuka
  • Periklis Tsoukalas: Elektrische Oud, Gesang

Sie bestechen mit einer magischen, mitreißenden Musik, die von Melodien aus Rumänien, Ungarn, der Ukraine und der Slowakei sowie von jüdischen, balkanischen, ziganen und orientalischen Rhythmen geprägt ist. Mit explosiver Energie erobert VOŁOSI seine Zuhörer*innen – Jazz- und Klassikfans gleichermaßen. „VOŁOSI ist eine der aufregendsten, dynamischsten neuen Bands der zeitgenössischen Szene.“ (G. Seligman, ehemaliger Direktor der WOMEX)

Präsentiert von der Deutsch-Polnischen-Gesellschaft Baden-Württemberg e. V. und vom Polnischen Kulturverein in Baden-Württemberg e. V.

  • Krzysztof Lasoń: Geige
  • Stanisław Lasoń: Cello
  • Jan Kaczmarzyk: Viola
  • Zbigniew Michałek: Geige
  • Robert Waszut: Kontrabass

Die Band ist ein rastloses, sich immer wieder neu erfindendes, manchmal reisendes, manchmal sesshaftes (derzeit: London) und stets frei fluktuierendes Musikerkollektiv, bestehend aus kreativen Köpfen aus Griechenland, Italien, Iran, Israel, Bulgarien, der Türkei und England. Diese außergewöhnliche All-Star-Band kreiert tatsächlich eine neue Musik für das moderne 21. Jahrhundert, inspiriert von alten, traditionellen Melodien.

  • Oliver Dover: Klarinette
  • Darius Luke Thompson: Geige
  • Maxim Shchedrovitzki: Oud
  • Pablo Dominguez: Cajon, Perkussion
  • Oshan Mahony: Gitarre
  • Miroslav Morski: Gitarre, Gesang
  • Pav Mav: Bass, Gesang

Damit begeistern die Musiker (in Italien schon längst gefeierte Stars) seit mehr als 20 Jahren nicht nur ihr Publikum, sondern auch Künstler*innen und Bands wie Adrian Sherwood, Bill Laswell oder Massive Attack, mit denen sie bereits zusammengearbeitet haben. Die auf Neapolitanisch gesungenen Texte von Almamegretta („Migrantenseele“) solidarisieren sich mit den „Migranti“ und nehmen eindeutig Stellung gegen Rassismus.

Präsentiert vom Italienischen Kulturinstitut Stuttgart

  • Raiz: Gesang
  • Pier Paolo Polcari: Console, Keyboard, Bass
  • Gennaro T: Schlagzeug
  • Albino D’Amato: Dub Master

Über 40 Stuttgarter Migrantenvereine präsentieren auf unserer großen Festivalbühne von 11 bis 17 Uhr Tänze und Musik aus Lateinamerika, Afrika, Asien, dem Orient und Europa. Die detaillierte Übersicht zum Bühnenprogramm der Vereine kann an dieser Stelle heruntergeladen werden:

Dabei stehen Akkordeon, Blas- und Schlaginstrumente, vor allem aber die Tambura, das Instrument der serbokroatischen Diaspora, im Zentrum. Mit bestechender Virtuosität, nie akademisch und immer voller Kraft und Kreativität, trägt Söndörgő diese südslawische Powermusik authentisch, mit federleichtem und frischem Sound vor.

Präsentiert vom Ungarischen Kulturinstitut Stuttgart

  • Attila Buzás: Tambura, Tapan, Gesang
  • Áron Eredics: Tambura, Darbuka, Saz, Waldhorn, Gesang
  • Benjamin Eredics: Tambura, Trompete, Posaune
  • Dávid Eredics: Tambura, Klarinette, Saxofon, Kaval
  • Salamon Eredics: Tambura, Akkordeon, Hirtenpfeife

Ihre Musik basiert auf Funaná, der energiegeladenen Tanzmusik dieser Inselgruppe, mit mehrstimmigem Gesang, einem diatonischen Akkordeon, vielen Gitarren und Perkussion. Ihr musikalischer Leiter ist der charismatische Sänger und Songwriter Mário Lúcio, der – nach einer „Auszeit“ als Kulturminister seines Landes – nun wieder gemeinsam mit Simentera unterwegs ist.

  • Mário Lúcio: Gesang, Gitarre, Akkordeon
  • Tété Alhinho: Gesang
  • Terezinha Araújo: Gesang
  • Maria de Sousa: Gesang
  • Elisio Faria: Perkussion
  • Nicolas Soares: Tenorgesang, Gitarre, Perkussion
  • Pepey Bettencourt: Gitarre, Perkussion
  • Kim Bettencourt: Gesang, Ukulele
  • Totinho: Saxofon

Programm 2019

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