Mit dieser furiosen Mixtur aus Chanson, Ska und Balkan-Pop gab das erfolgreiche Musikerkollektiv aus dem hohen Norden Frankreichs in den letzten Jahren mehr als 700 Konzerte in nahezu ganz Europa! Kurz bevor es in Stuttgart das Sommerfestival eröffnet, spielt es auf dem renommierten Jazzfestival in Montreux! Mit der Schirmmütze – der “gâpette” – auf dem Kopf, begleitet von Gitarre, Kontrabass, Akkordeon und Hornsection sind die Musiker*innen unterwegs, um das “Chanson Muzouche”, ihre ganz eigene Mischung fröhlicher, unterhaltsamer Musik, unter das feierfreudige Publikum zu bringen. Sie erzeugen eine unverwechselbare Energie, die ansteckt – getreu der Maxime: Es lebe die Live-Show! Dabei verstoßen sie mit Vorliebe gegen die Regeln des Chansons und die Gesetze des Akkordeons, die sie gekonnt zu etwas vollkommen Neuem verschmelzen.

Präsentiert vom Institut Français de Stuttgart.

  • Rodolphe Cornier: Gesang, Gitarre, Trompete
  • Simon Allain: Saxophon
  • Pierre-Luc Martin: Banjo, Posaune, Gitarre
  • Hélène Provost: Akkordeon
  • Gaël Ros: Kontrabass
  • Dominique Berlan : Schlagzeug

Traditionelle indische Klänge, gepaart mit modernen Elementen von Funk, Hip-Hop, Jazz und Rock kreieren infektiöse Rhythmen, bei denen kein Bein still stehen bleibt. Dabei wird das atemberaubend schnelle Tempo immer wieder mit überraschenden Breaks aufgelöst. Red Baraat ist wie eine indische Hochzeitsprozession, die von Dhol-Rhythmen und Bhangra-Volkstänzen begleitet wird. 2008 gründet der aus Mumbai stammende Schlagzeuger und Dhol-Perkussionist Sunny Jain in New York diese international besetzte Truppe, wobei der Genre-Mix so verwegen ist wie die Instrumentierung. 2013 erstürmten sie mit ihrem Album Shruggy Ji Platz 1 der Billboard World Music Charts. Ihr aktuelles Album Bhangra Pirates sprang in den europäischen World Music Charts von Null auf Platz 4!

Ein Beitrag zum Jubiläum „50 Jahre Städtepartnerschaft Mumbai – Stuttgart“, präsentiert vom Deutsch-Amerikanischen Zentrum.

  • Sunny Jain: Gesang, Dhol
  • Sonny Singh: Trompete, Gesang
  • Jonathon Haffner: Sopransaxophon
  • Kenneth Bentley: Sousaphon
  • Jonathon Goldberger: Gitarre
  • Chris Eddleton: Schlagzeug

Der charmante Bandleader und seine temperamentvollen Musiker interpretieren diese Songs neu und steigern sich mit Klezmer-Melodien aus ganz Osteuropa in eine lebhafte Performance, voll packender Anarchie und Lebenslust. Ein Hauch von Nostalgie weht durch ihre neuen Interpretationen, gepaart mit zeitlosem, jüdischem Humor von der ukrainischen Schwarzmeerküste. Die multikulturelle Hafenstadt Odessa war schon lange Zeit eine Quelle der Inspiration für Künstler aller Art und ist bekannt für ihre jüdische Identität und ihr besonderes, maritimes Lebensgefühl. Vor etwa 100 Jahren entstanden im Milieu der Bohemiens Odessas diese Lieder, die im Verlauf der späteren Jahrzehnte von Mund zu Mund und später über selbst kopierte Kassetten bis in den letzten Winkel der Sowjetunion gelangten.

  • Felix Shinder: Gesang, Mundharmonika
  • Oleg Vasyanovych: Akkordeon
  • Yevhen Kuchurka: Gitarre
  • Vladimir Gitin: Klarinette
  • Andrey Okhramovych: Trompete
  • Yaroslav Besh: Posaune
  • Dmitry Svidruk: Bass
  • Sergey Poltorak: Schlagzeug

Mal melancholisch flächig, mal rhythmisch treibend, mal intim berührend und dann euphorisch ausbrechend entwickelt jedes Lied seinen Spannungsbogen, der das Publikum mitreißt und zum Tanzen bringt. Alle Bandmitglieder kennen sich bereits seit ihrer Schulzeit, haben im Schwäbischen nicht nur ihre Wurzeln, sondern auch schon Kultstatus, als sie sich entscheiden, wieder in eine gemeinsame Stadt, nach Köln, zu ziehen und sich dort voll auf ihre Musik zu konzentrieren. So haben sich die sechs Freunde neu erfunden und präsentieren nun ihr brandneues Album Hafen Fleur als Resultat ihrer aufregenden, gemeinsamen Kölner Zeit. Ihre Musik lädt ein zum Treibenlassen und Eintauchen in ein Meer voller Emotionen, Energie und Dynamik.

  • Franziska Schuster: Gesang, Akkordeon
  • Jonas Krause: Geige, Posaune, Gesang
  • Lukas Fischer: Trompete, Bassposaune, Tuba
  • Benedikt Fischer: Gitarre, Banjo, Gesang
  • Gregor Brändle: Bass, Gesang
  • Felix Kuthe: Schlagzeug, Gesang

Ihre Texte sind politisch, sozialkritisch und eine permanente Forderung nach Frieden. Ihre gitarrenlastige und stark perkussive Musik ist wie eine orientalisch geprägte Reise durch Blues, Reggae, Folk und Pop. In ihrer Stimme liegen Wärme und Power. Zusammen mit ihrer Band Habanot Nechama belegte Yael Deckelbaum lange Zeit Platz Eins der israelischen Charts. Sie ist das musikalische Sprachrohr der Bewegung Women Wage Peace. Darin sind arabische und jüdische Frauen vereint im Kampf gegen die Gewalt zwischen Israel und Palästina. Ihr Lied Prayer of the Mothers avancierte zur Hymne dieser Bewegung. Der Videoclip, in dem mehr als zehntausend Frauen bis vor das Haus des israelischen Premierministers marschierten, um für Frieden zu demonstrieren, ging um die ganze Welt.

  • Yael Deckelbaum: Gesang, Gitarre
  • Mira Eilabouni: Gesang
  • Gal Maestro: Bass
  • Tal Sandman: E-Gitarre
  • Liron Meyuhas: Gesang, Perkussion
  • Shiri Burstein: Schlagzeug

Sie rebellierten gegen die strikte Trennung von Musikrichtungen und vereinten Dancefloor mit Konzerthalle. Heraus kam ein treibender, tanzbarer Mix aus Club Grooves, Dub, Bhangra, Rock, Percussion, Trance, Elektrosound und Orientklängen. Ihr Album Moonshout gewann den BBC World Music Award. Zwischenzeitlich ging die schillernde Natacha Atlas, die mit arabischem Gesang und ihrer extravaganten Erscheinung die Musik der Band abrundete, eigene Wege und schlug eine steile Solo-Kariere ein. Nun ist die Band wieder in Originalbesetzung und mit ihrer charismatischen Frontfrau unterwegs, um die originären Sounds aufleben zu lassen – und tritt erneut ihre freudvolle und unvorhersehbare Reise in die Untiefen des transglobalen Musikrepertoires an.

  • Natacha: Gesang
  • Tim: Keyboard, Bass Synthesizer, Gesang
  • Nick: Sitar, Bassgitarre, Gesang
  • Inder: Tabla, Gesang
  • Tuup: Gesang, Perkussion
  • Hami: Schlagzeug

Begleitet wird Gismo von seinem Vater und Mentor Joschi Graf an der Rhythmusgitarre und dem renommierten Jazzbassisten Davide Petrocca, ehemaliger Schüler des legendären Niels-Henning Ørsted Pedersen. Seit kurzem erweitert Gismos 22-jährige Schwester Cheyenne das Trio mit ihrer schönen warmen Stimme.

  • Gismo Graf: Sologitarre
  • Joschi Graf: Rhythmusgitarre
  • Davide Petrocca: Kontrabass
  • Cheyenne Graf: Gesang (special guest)

Der in der Schweiz geborene Gitarrist hat tschechische Wurzeln und spielte über viele Jahre die Musik des Balkans in ihren unterschiedlichsten Ausprägungen. Als Mitglied der Band Prekmurski Kavbojci mimte Milko den Gypsy Swing von Django Reinhardt; mit der Indie-Rockband Firewater tourte er durch die USA. Begeistert von der Musik Kubas und inspiriert vom Surfguitar-verhallten Latin Sound der 60er Jahre entstand der Drang, bittersüße Gypsy-Melodien mit Latin-Rhythmen zu vereinen. Das Resultat ließ die Balkanmusikszene aufhorchen und das Berliner Label Asphalt Tango veröffentlichte 2014 das Debütalbum Cigarros Explosivos!.

  • Jaro Milko: Gitarre, Gesang
  • Lukas Briggen: Posaune
  • Ines Brodbeck: Perkussion, Gesang
  • Baschi Thommen: Bass, Hintergrundgesang
  • Benjamin Brodbeck: Schlagzeug, Hintergrundgesang

Ihre zahlreichen erfolgreichen Alben weisen eine unfassbare musikalische Vielfalt auf, von Flamenco über Rock, Funk, Elektronik und Jazz bis hin zur lateinamerikanischen Rumba. Nachdem die Musiker*innen eine Zeit lang getrennte Wege gegangen sind, schloss sich Amparanoia 2017 zum 20-jährigen Bestehen erneut zusammen und veröffentlicht nun mit El coro de mi gente ein ganz besonderes Album. Musikerfreunde wie Manu Chao, Joan Garriga oder die Band Calexico nahmen mit ihnen neue Interpretationen bekannter Amparanoia-Songs auf. Angesichts der Unabhängigkeitskonflikte in Spanien geht es auf dem Album vor allem um Zusammenhalt und Frieden. Mit ihrem fröhlich-protestvollen Texten sowie ihrem mutigen Stilmix beehren sie am Freitag das Sommerfestival.

  • Amparo Sánchez: Gesang, Gitarre
  • Vesco Kountchev: Violine
  • Jose Alberto Varona: Trompete
  • Lazaro Ordoñez: Posaune
  • Willy Fuego: Gitarre
  • Jordi Mestres: Gitarre
  • Carmen Niño: Bass
  • El Chivo: Perkussion
  • Daniel Tejedor: Schlagzeug

Ihre Songs sind inspiriert von zahlreichen Lebensgeschichten afrikanischer Frauen sowie von ihren Erfahrungen, die sie in Südafrika gemacht hat, dem Land, das gerade erst dabei ist, die Jahrhunderte lange Apartheid zu verarbeiten. Thabilé setzt Statements gegen Rassismus, gegen Armut und gegen Missbrauch und nimmt das Publikum mit auf eine musikalische Reise in ihre Heimat. Mit dem warmen Timbre ihrer Stimme vermittelte sie den Zuhörern in jedem einzelnen ihrer Songs eine unglaublich positive und echte Ausstrahlung. Auch wenn sie sich nicht scheut, Probleme anzusprechen, spürt man in allen Songs die Freude am Leben, an der Musik und am Tanzen.

  • Thabilé: Gesang, Percussions
  • Tobias Kopietz: Keyboard
  • Tilman Schaal: Posaune
  • Steve Bimamisa: Gitarre
  • Steffen Hollenweger: E-Bass
  • Christoph Raff: Schlagzeug

Ihren speziellen „Eastern Reggae Sound“, einen Mix aus türkischen Klängen und bekannten Reggae Stücken, kombiniert sie mit politisch-burlesken Texten – als Verfechter von Frieden und Liebe und in Opposition zum aktuellen Status Quo in der Türkei. Nach zwei erfolgreichen Alben erfährt die Band ein erfolgreiches Medienecho und erfreut sich internationaler Beliebtheit. Sie tourt weltweit auf Festivals wie dem Montreal Jazz Festival, Rototom, Sziget, Siren Reggae Festival und Cyprus Sundance Reggae Festival und stand schon mit Größen wie The Wailers, Anthony-B, Manu Chao oder Mykal “Grammy” Rose auf der Bühne. Stets versprühen sie Lebensfreude und einen äußerst tanzbaren Sound.

Präsentiert vom Deutsch-Türkischen Forum Stuttgart e. V.

  • Orçun Sünear: Gesang
  • Emir Erünsal: Saxophon
  • Mert Fehmi Alatan: Trompete
  • Seçkin Özmutlu: Posaune
  • Faruk Demir Tugayoğlu: Keyboard
  • Sami Dönmez: Gitarre
  • Batuhan Kurnaz: Gitarre
  • Öykü Gülata: Bass
  • Derya Eke: Schlagzeug, Gesang

Es ist außerdem die markante Stimme Linikers, die ihre Musik zu einem einzigartigen Klangerlebnis macht. Die rhythmische Vielfalt variiert zwischen kraftvollen Bläsern, Rockelementen und Flötenfunk. Liniker ist heute Identifikationsfigur einer ganzen Generation, für die die Auflösung von Grenzen zukunftsweisend ist, und gehört zu den Shooting Stars des letzten Jahres. Mit ihrem ersten Studioalbum „Remonta“ gewannen sie und ihre Band 2016 den Breakthrough Award und kletterten damit aus dem Nichts auf Platz 3 in der Kategorie Bestes Album des Jahres der Rolling Stone Brazil. Liniker e os Caramelows sind eine Feier des Lebens, bunt und offen. Man muss kein Portugiesisch sprechen, um sich von dieser Musik und den vielen außergewöhnlichen Elementen der Show völlig mitreißen zu lassen.

  • Liniker Barros: Gesang
  • Renata Essis: Gesang
  • Eder Araújo: Saxophon
  • Fernando TRZ: Keyboard
  • William Zaharanszki: Gitarre
  • Rafael Barone: Bass
  • Marja Lenski: Perkussion
  • Péricles Zuanon: Schlagzeug

Seine große Liebe zur Trompete wurde ihm von keinem Geringeren als Neldo Lodi vererbt, der die Musik zu Sergio Leones berühmtesten Filmen schrieb. Aufenthalte in Nordamerika und den Balkanländern bereicherten sein Repertoire, bedeutende Künstler und Bands wie Vinicio Capossela, Modena City Ramblers, Calexico und Marc Ribot beeinflussten seine Arbeit. Seine Leidenschaft für die Gypsy-Musik entdeckte er durch die Zusammenarbeit mit dem serbischen Kocani Orkestar und Taraf de Haidouks aus Rumänien. Nach dem Erfolg seines ersten Albums Gazpacho wurde das in Bologna beheimatete Eusebio Martinelli Gipsy Orchestar europaweit zu den großen Festivals eingeladen, unter anderem als Vorband von Goran Bregovic.

Präsentiert vom Istituto Italiano di Cultura.

  • Eusebio Martinelli: Gesang, Trompete, Euphonium, Muschelhorn
  • Jack Citronella: Gitarre
  • Stefano Lombardo: Akkordeon
  • Nick Moustache: Kontrabass
  • Tony Flow: Schlagzeug

Die im Januar 2018 mit einem vierten (!) Grammy ausgezeichneten Sänger stehen für die Tradition des gesanglichen Geschichtenerzählens: Es geht um Frieden, Liebe und Harmonie. Der internationale Durchbruch kam in den 80er-Jahren mit Paul Simons berühmtem Album Graceland. Für Nelson Mandela waren Ladysmith Black Mambazo eine kulturelle Institution. Er lud sie zur Verleihung des Friedensnobelpreises ein und zu seiner Vereidigung als Präsident von Südafrika. Immer wieder hat sich die nun bereits seit ca. 60 Jahren bestehende Band verjüngt, ohne an Anziehungskraft und ihrem hohen, musikalischen Niveau verloren zu haben.

Das Konzert mit Ladysmith Black Mambazo ist unser Highlight zum Jubiläum – 20 Jahre Forum der Kulturen Stuttgart e. V.

  • Thulani Shabalala: Gesang
  • Sibongiseni Shabalala: Gesang
  • Thamsanqa Shabalala: Gesang
  • Msizi Shabalala: Gesang
  • Albert Mazibuko: Gesang
  • Abednego Mazibuko: Gesang
  • Mfanafuthi Dlamini: Gesang
  • Pius Shezi: Gesang
  • Sabelo Mthembu: Gesang